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Behandlung hochkonzentrierter Lösungen mit Membranverfahren

Behandlung hochkonzentrierter Lösungen mit Membranverfahren
Typ:Bachelor- oder Masterarbeit
Datum:ab sofort, nach Vereinbarung
Betreuer:

Dr. F. Saravia, A. Bauer

Aushang (pdf)

 

Problemstellung:

Die Wiederverwendung kommunaler und industrieller Abwässer und Prozessfluide generiert bis zu 40% Konzentrate (bez. auf den Abwasserstrom), die zurzeit fast ausschließlich in kommunale Kläranlagen oder in einigen Drittländern sogar direkt in Vorfluter eingeleitet werden. Darin enthalten sind Salze, schwer abbaubare organische Verbindungen und möglicherweise auch Schwermetalle. Um die Konzentrate wiederverwenden zu können, bedarf es innovativer systemtechnischer Lösungsansätze, bei denen verschiedenste Aufbereitungsverfahren aber auch Vermeidungsmaßnahmen zusammenwirken müssen. Membranverfahren stellen dabei eine innovative Alternative zur selektiven Separation von organischen und anorganischen Komponenten dar.

 

Aufgabenstellung:

Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung des Einsatzes verschiedener Membranverfahren (Nanofiltration, Membrandestillation) für die Behandlung hochkonzentrierter Lösungen.  Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt neben den Messungen von Ionen-Rückhalt, Rückhalt von organischen Substanzen (DOC, org. Moleküle), Permeabilität und Deckschichtbildung bei unterschiedlichen Bedingungen (Druck, Temperatur, pH-Wert), in der Untersuchung des Einflusses der spezifischen Betriebsweise auf die Leistung der Membranen. Besonderes Augenmerk ist dabei auf das Foulingpotenzial der untersuchten Verfahrenskombination und der Reduzierung des Energieverbrauchs zu legen.