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Neue Verfahrenskombination von Ultra- und Nanofiltration zur Minimierung gelöster Desinfektionsnebenprodukte bei der Schwimmbeckenwasseraufbereitung

Neue Verfahrenskombination von Ultra- und Nanofiltration zur Minimierung gelöster Desinfektionsnebenprodukte bei der Schwimmbeckenwasseraufbereitung
Ansprechpartner:

Harald Horn, Fritz H. Frimmel, Gudrun Abbt-Braun, Florencia Saravia, Di Peng

Förderung:

Deutsche Umweltstiftung (DBU)

Starttermin:

2012

Endtermin:

2014

Beschreibung

In dem hier beantragten Projekt wird eine neue Verfahrenskombination zur Aufbereitung von Schwimmbeckenwasser untersucht und optimiert. Die Kombination von Ultrafiltration (UF) mit Nanofiltration (NF) in einem variablen, belastungsorientierten Teilstrom verbunden mit einer Rückspülwasseraufbereitung soll einerseits die gesundheitliche Sicherheit und die Zufriedenheit der Badegäste erhöhen und andererseits die Effizienz des Systems bezüglich des Energie-, Wasser- und Chemikalienverbrauchs verbessern.
In dem hier beantragten Projekt wird eine neue Verfahrenskombination zur Aufbereitung von Schwimmbeckenwasser untersucht und optimiert. Die Kombination von Ultrafiltration (UF) mit Nanofiltration (NF) in einem variablen, belastungsorientierten Teilstrom verbunden mit einer Rückspülwasseraufbereitung soll einerseits die gesundheitliche Sicherheit und die Zufriedenheit der Badegäste erhöhen und andererseits die Effizienz des Systems bezüglich des Energie-, Wasser- und Chemikalienverbrauchs verbessern. Zu Beginn des Projektes werden Vorversuche in einem ausgewählten Schwimmbad mit verschiedenen chlorbeständigen Membranen in einer Flachkanal- und einer Wickelmodulanlage durchgeführt. Diese dienen der Abschätzung der Performance der im Realmaßstab zu verwendenden Wickelmodule unter Schwimmbeckenwasserbedingungen sowie der Dimensionierung der geplanten Pilotanlage. Parallel dazu wird die Aufbereitung sowie Wasserqualität hinsichtlich relevanter physikalisch-chemischer und mikrobiologischer Parameter in einem für das Projekt geeigneten Schwimmbad untersucht (Ist-Zustand). Dabei soll in Tages-, Wochen- und Monatsganglinien insbesondere auf den Zusammenhang zwischen Besucherbelastung, Aufbereitungsleistung und Wasserqualität eingegangen werden. Nach ersten Messungen und Vorversuchen wird eine Pilotanlage zur Kreislaufwasseraufbereitung bestehend aus UF- und NF-Membranen im variablen Teilstrom mit Rückspülwasseraufbereitung aufgebaut und in dem ausgewählten Schwimmbad installiert. Die Anlage soll im Rahmen des Projektes betrieben werden und dabei einen gesamten Beckenkreislauf aufbereiten. Während dieses Zeitraums sollen unter Gewährleistung einer sehr guten Beckenwasserqualität die Betriebsbedingungen optimiert werden. Dabei wird die Realisierbarkeit eines belastungsorientierten Betriebs (variabler NF-Teilstrom) und daraus resultierende mögliche Einsparungen hinsichtlich Energie- und Wasserverbrauch besonders berücksichtig.
Ein Vergleich des Wasser- und Energieverbrauchs des neuen UF-NF-Verfahren mit dem „Ist-Zustand“ soll eine abschließende Bewertung des Potenzials der untersuchten Technologie für die Anwendung in der Schwimmbeckenwasseraufbereitung ermöglichen.

Projektpartner

  • W.E.T. Wasser. Energie.Technologie GmbH
    Michael Reis, Werner Sauerschell