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Einfluss von Störsubstanzen auf die bakterielle Nitrifikation im Abwasser – Untersuchungen mit Hilfe der Fluoreszenz in-situ Hybridisierung (EISBANA I)

Einfluss von Störsubstanzen auf die bakterielle Nitrifikation im Abwasser – Untersuchungen mit Hilfe der Fluoreszenz in-situ Hybridisierung (EISBANA I)
Ansprechpartner:

Fritz H. Frimmel,
Gudrun Abbt-Braun

Projektgruppe:Projekt DFG
Förderung:

DFG

Laufzeit

abgeschlossen

Beschreibung

Einfluss von Störsubstanzen auf die bakterielle Nitrifikation im Abwasser  – Untersuchungen mit Hilfe der Fluoreszenz in-situ Hybridisierung
(EISBANA I)

Die Nitrifikation stellt einen wichtigen Stoffwechselvorgang in der Abwasserbehandlung dar. Die Phylogenie der für die Nitrifikation verantwortlichen Bakterien konnte in den letzten Jahren näher beschrieben werden. Es ist jedoch nur unzureichend bekannt, welche Faktoren für eine stabile Betriebsweise der Nitrifikation notwendig sind bzw. welche Faktoren für eine Störung oder einen Zusammenbruch der Nitrifikationsleistung verantwortlich sind. Das geplante Forschungsvorhaben hat zum Ziel, mit Hilfe der Fluoreszenz in-situ Hybridisierung eine detaillierte Analyse der Populationszusammensetzung der Nitrifikanten durchzuführen. Bei diesem Verfahren werden die Organismen mit fluoreszierenden Gensonden markiert und anschließend mittels Fluoreszenz-Mikroskopie unterschieden.

Schwerpunkt liegt dabei auf Abwassersystemen, die durch industrielle Einleitungen beeinflusst sind. Somit soll der Einfluss toxischer, refraktärer oder anderer Schadstoffe sowie von Salzfrachten betrachtet werden, wie sie für Produktionsabwässer typisch sind.

Prioritäre Stoffklassen und abwasserrelevante Parameter stehen dabei im Vordergrund. Die vertiefte Kenntnis über bevorzugte Milieubedingungen unterschiedlicher Nitrifikantenpopulationen soll eine verbesserte Anpassung des Abwasserbehandlungsprozesses sowie verfahrenstechnischer Parameter erlauben.

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