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Entfernung von natürlichen organischen Substanzen aus Grund- und Oberflächenwässern mit Hilfe von Membranverfahren (NOM-Membran)

Entfernung von natürlichen organischen Substanzen aus Grund- und Oberflächenwässern mit Hilfe von Membranverfahren (NOM-Membran)
Ansprechpartner:

Fritz H. Frimmel,
Gudrun Abbt-Braun

Projektgruppe:Projekt
Förderung: DVGW

Laufzeit

abgeschlossen

Beschreibung

Entfernung von natürlichen organischen Substanzen aus Grund- und Oberflächenwässern mit Hilfe von Membranverfahren
(NOM-Membran) 

Natürliche organische Substanzen (Huminstoffe) beeinflussen viele Verfahren zur Wasseraufbereitung nachteilig. So belegen sie beispielsweise einen erheblichen Anteil der nutzbaren Sorptionskapazität von Aktivkohlefiltern oder bilden bei der Trinkwasserchlorung Nebenprodukte wie Trihalogenmethane, die teilweise als kanzerogen eingestuft werden.

Membranfiltrationsverfahren stellen eine naturnahe Möglichkeit zur selektiven Eliminierung u.a. von Huminstoffen dar. In diesem Projekt werden unter realitätsnahen Bedingungen Rohwässer unterschiedlichen Ursprungs (Wasserversorgung Bodensee (Seewasser), Kleine Kinzig (Talsperrenwasser), Mainz (Grundwasser)) mit einer transportablen Membrananlage mittels Ultra- bzw. Nanofiltration vor Ort im kontinuierlichen Betrieb filtriert. Das Permeat wird u.a. auf wassertechnologische Parameter (Adsorptionsverhalten an Aktivkohle, AOX-Bildung nach Chlorung, Wiederverkeimungsneigung und Änderung des Kalk-Kohlensäure-Gleichgewichts) hin untersucht. Neben der Qualität des Permeats wird auch die Deckschicktbildung auf den eingesetzten Membranen untersucht, um Informationen über die langfristige Anwendbarkeit dieses Verfahrens zu erhalten.