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Einfluss von Störsubstanzen auf die bakterielle Nitrifikation im Abwasser – Untersuchungen mit Hilfe der Fluoreszenz in-situ Hybridisierung (EISBANA II)

Einfluss von Störsubstanzen auf die bakterielle Nitrifikation im Abwasser – Untersuchungen mit Hilfe der Fluoreszenz in-situ Hybridisierung (EISBANA II)
Ansprechpartner:

 Fritz H. Frimmel,
Gudrun Abbt-Braun

Projektgruppe:Projekt
Förderung:

DFG

Laufzeit

2007 - 2008

Beschreibung

Einfluss von Störsubstanzen auf die bakterielle Nitrifikation im Abwasser –
Untersuchungen mit Hilfe der Fluoreszenz in-situ Hybridisierung

(EISBANA II)

Im ersten Teil des Forschungsprojektes „EISBANA I“ hat sich gezeigt, dass erhöhte Salz- und DOC-Konzentrationen einen starken Einfluss auf die Nitrifikationsleistung und auf die Populationsstruktur nitrifizierender Biofilme haben, während die Xenobiotika Clofibrinsäure und Ibuprofen zu keiner Beeinträchtigung der Nitrifikationsleistung und nur z.T. zu einer geringen Verschiebung innerhalb der Bakterienpopulation führten.

Darauf aufbauend ist im Folgeprojekt zu klären, ob und wie sich nitrifizierende Bakterienpopulationen in realen Systemen (kommunale Kläranlagen) bei unterschiedlichen Zulaufeigenschaften des Abwassers verändern. Dazu ist geplant, dass miniaturisierte Biofilmreaktoren im Bypass in einer kommunalen Kläranlage von Abwasser durchströmt und Störsubstanzen zudosiert werden, um die bisher erzielten Ergebnisse auf reale Systeme zu übertragen. Auch soll die Rolle von Ammonium oxidierenden Archaebakterien bei der Nitrifikation in Kläranlagen geklärt werden.

Des weiteren sollen die Dominanzverhältnisse innerhalb der Nitrit oxidierenden Bakterien beeinflusst durch unterschiedliche Stickstoffkonzentrationen im Zulauf der Reaktoren untersucht werden, um damit ein verfeinertes Bild der Stickstoffumsetzungen bei der biologischen Abwasserreinigung zu erhalten.