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Gefährdungspotenzial von Abwasser aus undichten Kanälen für Boden und Grundwasser I, TP A3: Untersuchung biologischer und geochemischer Umsetzungen im Leckagebereich mittels Biomarkern (Kanalleckage I)

Gefährdungspotenzial von Abwasser aus undichten Kanälen für Boden und Grundwasser I, TP A3: Untersuchung biologischer und geochemischer Umsetzungen im Leckagebereich mittels Biomarkern (Kanalleckage I)
Ansprechpartner:Fritz H. Frimmel
Gudrun Abbt-Braun
Projektgruppe:DFG-Forschergruppe
Förderung:DFG

Laufzeit

abgeschlossen

Beschreibung

Gefährdungspotenzial von Abwasser aus undichten Kanälen für Boden und Grundwasser I
Teilprojekt A3:
Untersuchung biologischer und geochemischer Umsetzungen im Leckagebereich mittels Biomarkern

( Kanalleckage I )

Durch die Bestimmung des organischen Kohlenstoffs, sowohl seiner gelösten (DOC: dissolved organic carbon) als auch seiner kolloidalen und partikulären Anteile (TOC: total organic carbon), können in erster Näherung biologische und physikalisch-chemische Umsetzungen sowohl im Abwasserkanal als auch im Leckagebereich summarisch erfaßt werden. Eine weitergehende Differenzierung des Parameters kann durch die analytische Bestimmung von spezifischen organischen Verbindungsklassen erfolgen. Dazu gehören Aminosäuren (AS), Kohlenhydrate (KH) und organische Säuren (OS). Diese Biomoleküle können in freier oder gebundener Form vorliegen. In Abhängigkeit von unterschiedlichen mikrobiellen Milieus, sowohl direkt im Leckagebereich als auch nach unterschiedlichen Fließstrecken im Boden, sollen die spezifischen Muster für die einzelnen Biomarker (in freier Form sowie nach Hydrolyse) ermittelt werden. Sowohl die Art als auch die Konzentration der unterschiedlichen Verbindungen können hinsichtlich der biologische und geochemischen Umwandlungsprozeße als Fingerprint des gebildeten organischen Kohlenstoffe (TOC und DOC) eingesetzt werden und werden so Rückschlüsse auf Ursprung sowie ablaufende Umwandlungsprozesse und -reaktionen geben.