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Einsatzbereich / Messprinzip

Fluoreszenzaktive Verbindungen können mit der Methode sehr empfindlich und teilweise auch spezifisch untersucht werden. Ähnlich wie IR-Spektren liefern Totalfluoreszenzspektren einen „Fingerprint“ einer (gelösten) Verbindung.

Neben der Analyse von (Wasser-)Inhaltsstoffen können durch Anwendung der Fluoreszenzquenchtechnik (FQT) auch die Wechselwirkungen dieser Verbindungen mit ubiquitären gelösten Huminstoffen quantifiziert werden.

Die Lebenszeitmessung der Fluoreszenz eines Analyten bietet eine weitere Dimension zur Beschreibung von Wechselwirkungen der Verbindung mit der umgebenden Matrix.

Technische Informationen

  • Gerät: FLS 900 Fluorescence Spectrometer,bestehend aus Xe 900 und nF 900 der Firma Edingurgh Instruments für Life-Time und Steady-State Messungen
  • T-Geometrie
  • Probenkammer mit 3 Küvettenplätzen

 

 

Messprinzip


Abbildung 1: Schematischer Aufbau des FLS 900 Fluorescence Spectrometer.

Ergebnisbeispiel



Abbildung 2: Fluoreszenzspektrum des Aufschlusses einer Microcystis aeruginosa Kultur nach 28 Tagen.

Veröffentlichungen / weiterführende Literatur

Lakowicz, Joseph R.:
Principles of Fluorescence Spectroscopy.
Springer, New York. (2006).

 

Kumke, M.U., Frimmel, F.H.:
Stationary and Time-resolved Fluorescence for Refractory Organic Substances Characterization.
In: Frimmel, F. H., Abbt-Braun, G., Heumann, K. G., Hock, B., Lüdemann, H.-D., Spiteller, M. (Eds): Refractory Organic Substances (ROS) in the environment. John Wiley and Sons, New York, 215-231 (2002).

…weitere aus der Wasserchemie siehe hier.

 

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